Schmetterlingseffekt

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Der Schmetterlingseffekt ist auf den amerikanischen Meteorologen Edward N. Lorenz zurückzuführen. Er konnte anhand seiner Untersuchungen in den 60er Jahren aufzeigen, dass nicht-lineare Systeme, wie z.B. das Wetter, sehr empfindlich auf kleinste Veränderungen reagieren. Diese Erkenntnis wird häufig auch wie folgt formuliert: „Der Flügelschlag eines Schmetterlings in Hong-Kong könnte einen Wirbelsturm in New York auslösen“ (Vgl. Liening, A. (1999), Komplexe Systeme ziwschen Ordnung und Chaos, S. 22). Damit ist gemeint, dass eine kleine Ursache große Wirkung zeigen kann, da das System am Ende auch vollkommen chaotisch reagieren kann. Es ist also unmöglich bei dynamischen Systemen eine Prognose über die Zukunft abzugeben, da winzige Abweichungen in den Anfangswerten zu großen Differenzen im Langzeitverhalten führen können. Somit sind deterministische Abläufe über längere Zeiträume einfach nicht prognostizierbar (Vgl. http://lexikon.meyers.de/meyers/Schmetterlingseffekt, 23.01.2007).



Literaturverzeichnis:

http://lexikon.meyers.de/meyers/Schmetterlingseffekt, 23.01.2007

Liening, A. (1999): Komplexe Seysteme zwischen Ordnung und Chaos. Neuere Entwicklungen in der Theorie nicht-linearer dynamischer Systeme und die Bedeutung für die Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik. LIT Verlag. Münster.

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